Abgestimmt wirksam für Ihre Gesundheit

Jeder Patient ist anders. Deshalb behandeln wir genauso - individuell. Mit aktiven Therapien und wohltuenden Anwendungen, um Heilungsprozesse zu fördern und Funktionen zu normalisieren. Aus einem breiten Spektrum physiotherapeutischer Methoden für Sie zusammengestellt, um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden wiederherzustellen. Durch Spezialisierung und gezielte Fortbildungen unseres Therapeutenteams, können wir neben den klassischen Therapien, die durch Krankenkassen abgedeckt werden, auch osteopathische Behandlungen, unterstützende Massagen und präventive Maßnahmen einsetzen. Genau abgestimmt, mit Ihnen und begleitenden Ärzten, und für den bestmöglichen Genesungsprozess in Ihrem Behandlungskonzept geplant.

2 Begriffe – eine Bedeutung: für verschiedene Behandlungsformen, die der Vorbeugung, Therapie und Nachsorge von Krankheiten dienen. Mit Änderung des Berufsrechts wurde 1994 der Begriff der Krankengymnastik durch die international gebräuchliche Bezeichnung 'Physiotherapie' ersetzt.

Physiotherapie wird ärztlich verordnet und zielt die auf Verbesserung oder Wiederherstellung der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers. Durch Erkrankungen oder dauerhafte Fehlbelastung hervorgerufene, und auch angeborene Beeinträchtigungen, behandeln wir mit unterschiedlichen, individuell angewandten Verfahren. – Physikalische Maßnahmen wie Wärme-/Kälte-Anwendungen, Elektro- oder Hydrotherapien wirken dabei unterstützend.

Heilbehandlung um Funktionsstörungen des Bewegungsapparates zu erkennen und zu beheben. Spezielle mit den Händen ausgeführte Mobilisationstechniken helfen, das Zusammenspiel zwischen Gelenken, Nerven und Muskeln wieder herzustellen. Schmerzende Gelenke werden dabei sanft mobilisiert, um die Beweglichkeit zu verbessern und beeinträchtigte Muskeln zu entspannen. Andererseits kann die manuelle Therapie z. B. nach Sportverletzungen durch individuelle Übungen dazu beitragen, überbewegliche Gelenke zu stabilisieren und belastbarer zu machen.

Die Wirbelsäulentherapie nach Dorn-Breuss hilft bei Fehlstellungen und Blockaden der Wirbelsäule. Durch Irritation der im Rückenmark verlaufenden, bzw. austretenden Nerven ausgelöste Schmerzen oder Funktionsstörungen, zum Beispiel aufgrund eines verschobenen Wirbels, können mit dieser manuellen Methode behandelt werden. Die Wirbel werden tastend und unter Bewegung der beteiligten Muskulatur durch den Therapeuten wieder in ihre Ideallage gedrückt. Die Bandscheiben bewegen sich dabei mit. – Die Dorn-Methode verbinden wir ggf. mit einer speziellen Rückenmassage nach Breuss, die durch leichte Streckung der Wirbelsäule entspannend wirkt und somit zur Aufhebung von Blockaden beiträgt.

Mit der Rückenschule bieten wir Anleitungen für ein gesundheitsbewusstes Verhalten, um den eigenen Körper und seine Signale besser wahrzunehmen. Durch gezielte Bewegungsübungen und Wirbelsäulengymnastik unterstützen erfahrene Therapeuten dabei, Rückenproblemen vorzubeugen, vorhandene Beschwerden zu überwinden und chronische Schmerzen zu vermeiden. Ziel ist es, rückenfreundliche Bewegungsabläufe und richtiges Belasten der Wirbelsäule zu vermitteln sowie die beteiligten Muskelgruppen zu trainieren.

Unsere Rückenschule richtet sich mit einem speziellen Programm auch an Kinder. Sie ist auch Hilfe zur Selbsthilfe, die dazu motiviert, durch Spaß an Bewegung etwas für sich selbst zu tun.

Für alle, die präventiv oder zur Rehabilitation ihren Beckenboden trainieren wollen. Das Training umfasst die Anatomie, Physiologie und funktionelle Zusammenhänge des Beckenbodens mit Körperhaltung, Atmung und Stimme sowie den inneren Organen. Nach einem Einführungsgespräch folgen Wahrnehmungs- und Kräftigungsübungen, bei denen der Beckenboden sowohl isoliert angespannt und entspannt als auch in Bewegungsabläufe integriert wird. Unterstützend im Kontext von Schwangerschaft, Geburt, Wechseljahren, Inkontinenz, Prostataektomie, in verordneter Einzeltherapie oder von den Kassen bezuschusstem Gruppentraining.

PNF ist eine funktionelle, neurologische Behandlung bei der komplexe Bewegungsabläufe in ihrer Effektivität verbessert werden: Über sogenannte Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen wir wahr, wie der Körper sich bewegt; Proprizeptoren (P) leiten Informationen über Gelenkpositionen an das zentrale Nervensystem weiter. Die PNF-Therapie fördert das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln (N = 'Neuromuskulär'), um verlorengegangene oder noch nicht erlernte Bewegungen anzubahnen, bzw. für den Alltag zu erleichtern (F = Fazilitation).

Gemeinsam mit dem Therapeuten werden Muskeln in Kombinationen aktiviert, sodass Bewegungsmuster erlernt, eine Normalisierung der Muskelspannung sowie Muskeldehnung und Muskelkräftigung erreicht werden. Dies geschieht über äußere und innere Reize. Die PNF-Therapie kann Menschen mit Störungen des Bewegungs- oder Stützapparates helfen, ihre Sicherheit und Selbständigkeit zu verbessern und Schmerzsymptome, die mit Muskelverspannungen und starker Schonhaltung einhergehen zu beheben oder zu lindern.

Anhaltende Schmerzzustände können zu lokal begrenzten Verhärtungen in der Muskulatur führen. Überbeanspruchung durch Verletzungen, Schonhaltungen bei auftretenden Schmerzen sowie Verspannungen nach Fehlhaltungen oder aufgrund von psychischen Einflüssen, können Ursachen für mangelnde Durchblutung des Muskelgewebes und somit für Bindegewebe-Ablagerungen sein. Diese sogenannten Triggerpunkte sind druckempfindlich und vom Patienten durch Fingerdruck des Therapeuten schmerzhaft, auch in anderen und entfernt gelegene Körperregionen zu spüren. Da z.B. bei rund 85% untersuchter Fälle mit chronischen Schmerzen, Triggerpunkte zumindest mitverantwortlich sind, sollten diese Muskulatur-Verhärtungen im Zusammenwirken mit anderen Therapien aufgelöst werden. Häufig kann nur so eine vollständige Schmerzfreiheit erreicht werden.

Osteopathie verstehen wir als ganzheitliche Methode, um unterschiedlichste Störungen und Blockaden im Körper zu erkennen und sanft zu behandeln. Davon ausgehend, dass der Körper versucht, ‚Funktions-‘Störungen zu beseitigen oder auszugleichen, aktiviert und fördert der Therapeut dessen Selbstheilungskräfte. Wir unterscheiden die drei Bereiche:

  • Strukturelle oder parietale Osteopathie: Behandlung von Gelenken, Muskeln, Wirbelsäule, Sehnen und Bändern
  • Viszerale Osteopathie: Behandlung der inneren Organen und des Bindegewebes
  • Craniosakrale Osteopathie: Behandlung von Schädelknochen und des Kreuzbeins

Nach einem ausführlichen Vorgespräch zielt dieses manuelle Behandlungskonzept, immer individuell, auf die Wiederherstellung und Erhaltung der Beweglichkeit sowie die verschiedenen Körperstrukturen.

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Massagetechnik, durch die sanft die Lymphgefäße angeregt werden, um überschüssige Gewebeflüssigkeit gezielt abzutransportieren. Sie entgiftet und entwässert, wirkt beruhigend auf den Organismus und zudem stärkend für das Immunsystem. Der Therapeut bewirkt dies durch schonendes Streichen und rhythmisch kreisende Bewegungen der Hände im Verlauf der Lymphbahnen. Angewandt z. B. nach operations- oder verletzungsbedingten Schwellungen oder bei Gelenkerkrankungen, trägt die manuelle Lymphdrainage zum Abschwellen des Gewebes und dadurch zur Linderung von Schmerzen bei. Das Gewebe wird wieder lockerer, sodass sich auch die Bewegung verbessern kann.

Das Kiefergelenk nimmt eine ebenso zentrale wie komplexe Position in unserem Körper ein. Ist das harmonische Zusammenwirken von Ober- und Unterkiefer, Kaumuskeln und Zähnen gestört, spricht man von einer Cranio-Mandibulären Dysfunktion (CMD). Eine solche Fehlfunktion des Kiefergelenkes kann sich auch auf andere Körperregionen auswirken und äußert sich häufig durch eine Kombination verschiedener Symptome, wie Spannungskopfschmerzen, HWS-Blockaden, Nacken-Verspannungen oder Ohrenschmerzen.

Mit individuell abgestimmten Techniken aus dem Bereich der manuellen Therapie lassen sich Kiefergelenksfehlstellungen behandeln. Häufig verschwinden im Anschluss an eine solche, über mehrere Sitzungen verteilte Kiefergelenksbehandlung die für CMD typischen Symptome. Die Behandlung erfolgt durch einen speziell ausgebildeten Therapeuten und möglichst in Zusammenarbeit mit Ihrem Zahnarzt oder Kieferorthopäden.

Skoliose ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule und Verdrehung (Torsion) von einzelnen Wirbelkörpern. Je nach Stadium der Skoliose kann durch geschulte Therapeuten konservativ, mittels Physiotherapie behandelt werden, um ein weiteres Fortschreiten (Progredienz) zu verhindern. Während der Therapie nach Schroth wird versucht, Fehlhaltungen aufzulösen und die korrigierte Haltung durch ein Übungsprogramm zu festigen. Dies geschieht durch aktives Aufrichtung der Wirbelsäule mit anschließender muskulärer Stabilisation sowie durch Rotationsbewegungen von Becken, Rippenkorb und Schultergürtel einschließlich einer speziellen Drehwinkelatmung, die durch die Skoliose veränderte Atemmuster korrigiert. Die Skoliosebehandlung nach Katharina Schroth zielt auf eine bewusste Haltungsschulung ab, die später zunehmend unterbewusst in den Alltag integriert werden kann.

Die Brügger-Therapie ist eine ganzheitliche Behandlung, die hilft gestörte Körperfunktionen wiederherzustellen und Schmerzen zu lindern. Sie orientiert sich an Fehl- oder Überbelastungen des Patienten im Alltag. Daher werden Sie direkt in die Therapie einbezogen, um mit abgestimmten Eigenübungen und ggf. Veränderung falscher Angewohnheiten, den Behandlungserfolg zu unterstützen.

Durch Haltungs- und Bewegungskorrektur können die gestörten Körperstrukturen entlastet werden. Zielgerichtete Übungen fördern dabei den Heilungsprozess sowie eine Kräftigung schwacher Muskulatur. Um das Behandlungsergebnis nachhaltig zu stabilisieren, lassen sich die Übungen gut in den Alltag integrieren und bieten somit die Basis für eigene Prävention und die Steigerung der Lebensqualität.

Das Mulligan Konzept ist eine manuelle Therapieform, die davon ausgeht, dass Beschwerden an Gelenken durch eine falsche Positionierung oder durch herausgesprungene Gelenkteile entstehen. Ausgebildete Therapeuten arbeiten mit einer passiven Korrektur, z. B. leichtem Druck, kombiniert mit einer aktiven Bewegung des Patienten, die das Gelenk wieder in die richtige Ausgangsposition bringen ('Mobilisation with Movement'). Auf schmerzlose Weise lässt sich so die normale Beweglichkeit und Funktion des Gelenks sowie der damit zusammenhängenden Weichteile wieder herstellen. Einige Wiederholungen der Bewegung unterstützen die Dauerhaftigkeit des Effekts, ergänzende Übungen zu Hause auch schnell gute Resultate.

Die McKenzie Therapie, auch 'Mechanische Diagnose und Therapie' (MDT), ist eine Untersuchungs- und Behandlungsmethode, die sich am Patienten orientiert. Der Therapeut versucht, durch ein ausführliches Befundgespräch mit Untersuchung, bei der er insbesondere Bewegungs-Wiederholungen und das Feedback des Patienten nutzt, die Ursache der Beschwerden abzuleiten. Das führt zur Erkennung von sog. Subgruppen von Wirbelsäulen- und Extremitäten-Beschwerden, aus der der Behandler ein klares Therapiekonzept für den Patienten ableitet. - Ein Schmerz, der durch Bewegung entsteht, kann sich durch Wiederholen derselben Bewegung verändern. Schmerzen können als unmittelbare Folge dieser wiederholten Bewegungen reduziert werden oder ganz verschwinden. Ziel ist die effektive Behandlung von Patienten mit Rücken-, Nacken- und Gelenk-Beschwerden.

Die Craniosacrale Therapie wurde aus der Osteopathie heraus zu einer eigenständigen Therapieform entwickelt, die den Menschen im Ganzen anspricht. Sie begründet sich darauf, dass Schädel und Kreuzbein mit den Gehirn und dem Rückenmark eine Einheit bilden, in der die Gehirnflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert. Beschaffenheit und Schwingungsverhalten des Liquors können sich auf Körper und Gesundheit auswirken.

Während einer craniosacralen Behandlung liegt oder sitzt der Patient i. d. R. angekleidet auf einer Behandlungsliege. Zu Beginn erfolgt das Ertasten des individuellen Craniorhythmus durch den Therapeuten. Dessen präzise Untersuchung und Diagnose ermöglicht das Aufspüren von körperlichen Blockaden. Sehr sanfte, manuelle Techniken bewirken eine Lockerung des Bindegewebes und ermöglichen es den Knochen, in Ihre ursprüngliche, physiologische Form zurückzukehren. Die Craniosacrale Therapie berücksichtigt körperliche und psychische Aspekte des Patienten, wirkt angenehm entspannend und fördert eine ganzheitliche Heilung.

Das Medical-Taping ist eine, aus Japan stammende Behandlungsmethode, die sich in der Physiotherapie schon seit mehr als 30 Jahren bewährt hat. Die elastischen Klebepflaster oder Kinesiotape (aus 100% Baumwolle) können bei nahezu allen Erkrankungen am Stütz- und Bewegungsapparat, aber auch bei Kopf- und Rückenschmerzen, Gelenk- und Muskelschmerzen eingesetzt werden. Das Tape weist eine Eigendehnbarkeit auf, die vergleichbar ist mit der Dehnbarkeit des menschlichen Muskels. Die Mobilität des Patienten wird daher kaum bis nicht eingeschränkt, gleichzeitig aber eine Schmerzreduktion, Verbesserung der Stabilität von Gelenken oder der Muskelfunktion sowie die Anregung des Lymphsystems erreicht.

Klassische Massagen sind Behandlungen, die oft unterstützend zu anderen Therapien eingesetzt, aber auch eigenständig vom Arzt verordnet werden. Die klassische Massage ist eine überwiegend muskuläre Behandlung einzelner oder mehrerer Körperteile, bei der der Therapeut oder Masseur nach vorhergehender Wärmebehandlung bestimmte manuelle Grifftechniken einsetzt. So wird gezielt Druck, Zug oder Dehnung auf Muskeln, Bänder und Sehnen des Patienten ausgeübt. Die Massagen wirken positiv gegen Schmerzen aufgrund von Muskelverspannungen, Bewegungsschmerzen, rheumatischen Beschwerden oder zur allgemeinen Durchblutung und Lockerung. Da sie zudem Einfluss auf das vegetative Nervensystem und die Psyche haben, können klassische Massagen eine gutes Gesamtbefinden fördern.

Speziell ausgebildete Physiotherapeuten und Masseure setzen verschiedene Techniken ein, um neben direkten Effekten im Massage-Bereich auch eine 'Fernwirkung' auf den 'Stütz- und Bewegungsapparat' sowie die inneren Organe und deren Funktionen zu erzielen. Dies geschieht über bestimmte Nervenreizungen - oder Reflexe, die diesen Massageformen ihren Namen geben.

Bei der Fußreflexzonenmassage gehen wir von der Vorstellung aus, dass sich der ganze Körper, mit inneren Organen, in bestimmten Zonen an den Sohlen der Füße widerspiegelt. Was bedeutet, dass Reizzustände des Körpers durch gezielt gesetzte Impulse an den Füßen erkenn- und behandelbar sind. Durch spezielle Druck- und Massagetechniken können Blockaden und Verspannungen im Körper aufgelöst und Organe über die Reflexpunkte an den Füßen stimuliert werden. Der Therapeut übt dazu sanften Druck auf den Fuß aus, der vorsichtig verstärkt wird, bis eine wohltuende Wirkung zu spüren ist. Dann wird der Druck langsam verringert. Bei einer Vielzahl von Beschwerden fördert die kreisförmig ausgeführte Fußreflexzonenmassage die Entspannung und den Heilungsprozess des Patienten.

Die Bindegewebsmassage ist eine Form der Reflexzonentherapie. Sie wird überwiegend bei Zonen in Bereichen des Rückens eingesetzt, an denen Haut und Unterhaut miteinander 'verklebt' sind. Der Therapeut versucht durch die Tiefe der Massage diese Verklebungen und solche im Bereich der Faszien zu lösen. Bei der Behandlung werden im Bereich der sog. Bindegewebszonen Haut und Unterhaut mit der Fingerkuppe durchzogen, wobei ein leicht schneidendes Gefühl und Wärme entstehen. Die Gewebe werden entstaut, entsäuert und besser versorgt sowie die Beweglichkeit verbessert. Durch reflektorische Reaktionen können zudem Schmerzlinderung, eine positive Beeinflussung der inneren Organe und des vegetativen Nervensystems ausgelöst werden.

Die Akupressur Massage ist eine aus der traditionellen chinesischen Medizin entwickelte Behandlung, die ähnlich verläuft wie eine klassische Massage. Je nach persönlichen Beschwerden werden die entsprechenden Bereiche des Körpers mit den Händen oder auch mithilfe von Objekten mittelstark massiert. Die Behandlung erfolgt entlang der Meridiane, sodass bestimmte Akupressurpunkte am Körper durch Druck dazu angeregt werden, schmerzhafte und hinderliche Blockaden aufzulösen. Die Therapie wirkt hilfreich bei Beschwerden und Schmerzen am Bewegungsapparat, sie lockert die Muskulatur und kann auch die Dehnung von verkürzten Muskeln unterstützen.

Gesichtsmassagen haben eine lange Tradition und können sowohl zur Gesundheit als auch zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Nach einer sanften Gesichtsreinigung wird mit manuellen Massagetechniken die Muskulatur durch einen Energieausgleich über Meridiane und Nervendruckpunkte gelockert. Zusätzlicher Effekt ist eine positive Beeinflussung der inneren Organe sowie der Körperentgiftung. – Der Masseur beginnt bei der Stirn, führt vorsichtige Streichungen oberhalb der Augenbrauen bis hin zu den Schläfen aus. Bei den unteren Gesichts-Partien wird besonderes Augenmerk auf die Kaumuskulatur, die Haut über den Wangenknochen sowie das Kinn gelegt, bevor das Ohrläppchen kreisförmig massiert wir. Die Behandlung erfolgt mit einem wohltuenden Öl, das die Haut reinigt und pflegt sowie zur erwünschten Entspannung beiträgt.

Bedingt durch Belastungen im Alltag, wie Stress, Arbeit am Bildschirm, langes Stehen etc., entstehen Muskel-Verspannungen oder -Verhärtungen häufig in der Muskulatur zwischen der Wirbelsäule und den Schulterblättern. Ergänzend zur Gesichtsmassage oder speziell verordnet, bieten wir Nackenmassagen zur Dehnung und Lockerung der Muskeln im Bereich des Nackens, des Rückens und der Schulter an.

Der Masseur setzt eine Kombination von Techniken der klassischen Massage sowie der Entspannungsmassage ein, die über gezielte Handgriffe zur Lockerung von muskulären Verspannungen führen. Der Schulter-Nacken-Bereich wird mit einem wohltuenden Öl, zuerst mit leichtem, später festerem Druck massiert. So können Energieblockaden gelöst, Symptome wie Kopf- oder Rückenschmerzen behoben und eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens erreicht werden.


Alternative und Wellnes-Behandlungen

Gua Sha ist eine altbewährte Technik der traditionellen chinesischen Medizin, bei der durch Reibung Schmerzen und ihre Ursachen behandelt werden. Mit einem speziellen Instrument, mit abgerundeten Kanten, wird ein mehrfach wiederholtes Schaben (Streichen) der Haut über einem bestimmten Bereich des Körpers ausgeführt. Dabei kommt es zu vorübergehenden Hautrötungen durch kleinere Einblutungen im Gewebe (Petechien), bei der die Haut aber nicht verletzt wird. Eine erhöhter Durchblutung und damit verbunden, ein besserer Transport von Nährstoffen ist die Folge. Durch Anregung der Lymphflüssigkeit wird zudem ein besserer Abtransport von Schlackestoffen im Körper ausgelöst. Gu Sha wirkt hilfreich bei Schmerzen und Verspannungen des Bewegungsapparates sowie immunsystemanregend bei beginnenden Infekten.

Durch die starke Reibung kann es zu Hämatomen (Blutergüssen) kommen, die eine Empfindlichkeit der Haut verursachen. In der Regel sollte diese nach 2-4 Tagen wieder abnehmen. Die ‘geöffneten Poren‘ sollten nicht extremer Sonne, Wind oder Kälte ausgesetzt werden.

Die Ohrakupunktur ist ein Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin, die auf Grundlage von Stimulation der über 100 Reflexpunkte des Ohres wirkt. Nach intensiver Diagnose, bei der der Therapeut das Ohr systematisch abtastet, wird durch gezieltes Setzen hauchdünner Nadeln die heilsame Wirkung dieses natürlichen Heilverfahrens hervorgerufen. Die heutige Behandlungsform über Ohr-Reflexpunkte basiert auf ihren neuronalen Verbindungen und Reflexen mit den inneren Organen, Körper-Bereichen und -Funktionen. Ohrakupunktur wird schmerzlindernd bei akuten Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie als begleitende Therapie eingesetzt.

Schüssler-Salze dienen der natürlichen Unterstützung von Heilprozessen. Als Präparate von Mineralsalzen in homöopathischer Potenzierung ('Verdünnung'), basiert ihre Wirkung auf der Annahme, dass Krankheiten durch Störungen im Mineralhaushalt der Körperzellen entstehen. Schüssler-Salze zählen zu den biochemischen Behandlungen, nach dem homöopathisch arbeitenden Arzt Dr. Wilhelm H. Schüßler (1821-1898). Davon ausgehend, dass der Mangel eines bestimmten Minerals im Organismus zu einem entsprechenden Krankheitsbild führen kann, entwickelte er 12 Funktionsmittel, die genau körpereigenen Mineralien entsprechen; heute kommen noch die sog. biochemischen Ergänzungsmittel hinzu. Sie helfen, exakt dosiert, das mineralische Gleichgewicht in der Zelle wieder herzustellen und so Funktionsstörungen zu normalisieren.

Bachblüten sind aus Blüten gewonnene Extrakte, die dabei unterstützen, disharmonische Lebenszustände wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der Name der Therapie geht auf Dr. Edward Bach (1886-1936) zurück, der dieses alternativ-medizinischen Verfahren Anfang des vorigen Jahrhunderts entdeckt hat. Davon ausgehend, dass sich die geistig / emotionale Einstellung und der körperlicher Zustand gegenseitig beeinflussen, zielt die Therapie auf eine Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts.

Die Bachblüten-Therapie umfasst 37 verschiedene Essenzen, die aus Pflanzenextrakten und reinem Quellwasser gewonnen werden. Jede Essenz zielt auf einen bestimmten Gefühls-und Gemütszustand, der in einem ausführlichen Befundgespräch ermittelt und auf den die individuell richtige Bachblüten-Essenz ausgerichtet wird. Sie setzt beispielsweise an dem emotionalen Thema an, das mit einer körperlichen Problematik verknüpft ist und fördert so die Genesung. Die Bach-Blüten sind nebenwirkungsfrei und können separat oder mit anderen Therapien kombiniert angewendet werden.

Ruhe und Entspannung für etwas persönlichen Luxus. Die Hot-Stone-Massage ist eine Wellness-Behandlung, die nicht nur unter die Haut geht, sondern mit ihrer Kombination aus behutsamen Massagen und tiefenwirksamer Wärme hervorragend gegen Verspannungen hilft. Der Masseur platziert wohltuend heiße Basaltsteine auf den Energiepunkten des Körpers und massiert mit weiteren heißen Steinen. Hierdurch dringt die Hitze in Haut und Muskulatur ein, der Lymphfluss und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden angeregt. Die Hot-Stone-Massage wird in Bauch- und Rückenlage, mit langen, ruhigen Zügen unter Einsatz von warmen, ätherischen Ölen ausgeführt, sodass eine ganzheitliche Entspannung aller Sinne eintritt.



Gemeinsam im Wasser bewegen macht Spaß, unterstützt zudem die körperliche, motorische und psychische Entwicklung Ihres Kindes. Schon im Säuglingsalter, ab ca. 6 Monaten und wenn sie das Köpfchen allein halten können, fühlen sich Babys im Wasser in ihrem Element. In unseren Babyschwimmkursen geht es nicht darum schwimmen zu lernen, sondern das Wasser, das Ihrem Baby vielleicht noch ähnlich aus dem Mutterleib bekannt ist, wieder zu entdecken. – Der Auftrieb im Wasser erleichtert ein erstes Erkunden des eigenen Körpers. Spielerisch werden Bewegungsabläufe geübt, Muskeln gekräftigt und die Sinne angeregt. Als Eltern lernen Sie sichere Haltetechniken und fördern durch den intensiven Körperkontakt die innige Beziehung zu Ihrem Kind.

Die Babyschwimmkurse von Michis Physiotherapie finden im Therapiebecken des Wiesmoorer Hallenbades, bei relativ hoher Wasser- und Luft-Temperatur statt. Sie richten sich an 2 Altersgruppen:

  • Säuglingsschwimmen ab ca. 6 bis 12 Monaten
  • Babyschwimmkurs ab ca. 1. Jahr